Kuschelige Wolldecke für gemütliche Winterabende

Gerade heute ist es hier bei uns doch nochmal kalt geworden. Gut, dass unsere neue Sofadecke inzwischen endlich fertig ist, denn dafür ist das Wetter genau richtig. Ich bin absolute Langsam-Strickerin und so habe ich ein gutes Jahr für die Decke gebraucht. Aber ist ja gerade noch rechtzeitig fertig geworden, bevor auch der nächste Winter ohne Sofadecke vorübergeht.

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Ich habe die wunderbare ungefärbte Wolle (kbT) vom Finkhof verstrickt. Nur für die gehäkelte Kante habe ich das gelb-rote Farbverlaufsgarn verwendet. Für die Decke gefällt es mir besonders gut, dass die Finkhof-Wolle wenig gewaschen ist, dadurch noch naturbelassener ist als viele andere Wollgarne und einen hohen Wollfettanteil hat.

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Ich bin auch absolute Strickanfängerin. Die Decke ist wild gestreift und ganz schlicht kraus rechts gestrickt. Ich habe zwei getrennte Bahnen gestrickt, die ich zum Schluss miteinander vernäht habe. Dann kam noch die gelb-rote Häkelkante drumherum und zum Abschluss wurde alles einmal gedämpft. Ob das nun ein besonders kunstvolles Stück ist, kann ich aufgrund meiner mangelnden Strickerfahrung nicht bewerten. Aber die Decke gehört hier schon zur festen Feierabendausstattung und allein das tolle Garn mag ich wirklich sehr gern anschauen.

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Verwendetes Material: Wollgarn dick hellgrau und dunkelbraun, Fuchswolle dick und Ton-in-Ton gelb-rot (alles kbT) vom FinkhofMaterialkosten: ca. 35 Euro — Arbeitszeit: 1 Jahr…??? In Stunden kann ich das beim besten Willen nicht mehr nachvollziehen

Wollwalkjacke für den Mann

DSCF4136blogZum Geburtstag bekommt mein Mann dieses Jahr eine selbstgenähte Walkjacke. Gerade für Jacken finde ich Wolle ganz besonders angenehm zu tragen. Die klimaausgleichende Eigenschaft der Wolle ist bei allen Temperaturen herrlich und sogar bei Regen bis zu einer beträchtlichen Stärke kommt man mit Wolle prima zurecht. Eine „richtige“ Regenjacke aus wasserdichter Kunstfaser hängt zwar bei uns auch an der Garderobe, aber die kommt nur selten zum Einsatz.

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Mit dem verwendeten Schnitt bin ich sehr zufrieden. Sehr minimalistisch, schlichte Linien, Details, die mit dem hochwertigen Stoff richtig zur Geltung kommen.

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Ich habe die Größe L genäht, aber Rumpf, Ärmel und Kapuze auf Größe XXL verlängert.

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Der Wollwalk ist von Anita Pavani. Es ist ein nicht allzu schwerer Walk, der ganz wunderbar griffig ist und sich super verarbeiten lässt.

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Für die Übergangszeit wird die Jacke sehr gut sein, aber mit einem Pulli drunter auch für den Winter.

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Verwendetes Material: Walk avio (100% Schurwolle) von Anita Pavani/Naturstoff — Materialkosten: ca. 110 Euro — Arbeitszeit: ca. 6 Stunden — Schnitt: „Zeeland“ von Schnittreif

Kuscheljacke

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Diese tolle Kuscheljacke ist mir schon richtig ans Herz gewachsen – seitdem sie fertig ist, ist sie ständig im Einsatz. Eigentlich wollte ich vor allem eine Jacke für die Sofaecke, aber ich finde, dass man sie einfach zu allen Anlässen gut tragen kann – bei der Arbeit, im Restaurant, Kino, Spielplatz…

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Der schöne Stoff hat meines Erachtens also eine absolut würdige Verwendung gefunden. Die Baumwoll-Woll-Kombination trägt sich wirklich sehr angenehm und die aufgerauhte Innenseite ist schön kuschelig.

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Die Jacke ist nach dem Strickjacken-Schnitt „Halja“ von Näähglück entstanden. Allerdings habe ich die vorderen und den unteren Saum „begradigt“ und unten einen breiten Saum angenäht. Zu Beginn hatte ich vor, noch Knöpfe anzubringen, aber ich finde es jetzt ohne schöner.

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Verwendetes Material: Bio-Baumwolle-Wolle-Sweat (65% Wolle, 35% Baumwolle) in schwarz von Lebenskleidung — Materialkosten: ca. 60 Euro — Arbeitszeit: ca. 1 Stunde — Schnitt: Strickjacke „Halja“ von Näähglück

Karnevalskostüm in Vollendung

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Um das Katzenkostüm für meinen Sohn zu komplettieren, sind noch ein Oberteil und ein Katzenschwanz entstanden.

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Für das Oberteil habe ich den wunderbaren Interlock von Lebenskleidung verwendet. Von Qualität und Farbe des Stoffes bin ich wirklich hingerissen. Ich habe den Raglanschnitt von Klimperklein mit einem weißen Katzenbauch benäht. Ich bereue es ein wenig, dass ich für den Bauch 100%-PE-Pannesamt verwendet habe, weil ich dachte, dass es für Karneval doch etwas glitzern müsste – das ist ein fürchterliches Zeug… Für die Kapuze habe ich zu Schnabelinas „JaWePu“-Schnitt gegriffen und zwei Katzenohren aufgesetzt. Die Ohren sind mit Vlieseline H640 verstärkt, das hat ganz gut geklappt. Nur wollte mein Sohn, wie zu erwarten war, die Kapuze natürlich nicht aufsetzen (bei dem folgenden Foto war ich einfach schneller als er).

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Den Schwanz habe ich ebenfalls aus Karnevals-Kunstfaser hergestellt und ganz schlicht an einem Gummiband festgenäht, das der junge Mann um den Bauch trägt.

Und da ich mit diesem Beitrag etwas verspätet bin, kann ich auch erzählen, wie der Karnevalstag verlaufen ist. Beim Anziehen zunächst mäßiges Geschrei, das in großes Gezerre überging, als mein Sohn entdeckte, dass ich ihm einen Katzenschwanz mit angezogen habe. Mit Erklärungen, dass das ein richtiger Katzenschwanz ist, war er ganz gut zu beschwichtigen. Das Riesendrama kam, als in der Kita alle anderen auch verkleidet waren – es war das erste Mal, dass morgens der Abschied schwer fiel. Nachmittags erfuhr ich, dass er sich schnell beruhigt hat und nach dem Mittagsschlaf unbedingt das komplette Katzenkostüm wieder anziehen wollte.

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Verwendetes Material: Bio-Interlock in schwarz von Lebenskleidung, schwarzes Bündchen, Pannesamt in weiß, Kunstfell in schwarz, Gummiband — Materialkosten: ca. 20 Euro — Arbeitszeit: ca. 1,5 Stunden — Schnitt: Raglanshirt von Klimperklein; für die Kapuze JaWePu von Schnabelina

Karnevalskostüm Teil 2

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Teil 2 des Katzenkostüms für meinen Sohn ist eine stinknormale Jogginghose in schwarz. Also, ein bisschen besonders ist sie schon, weil ich Reste von dem wunderbaren Baumwolle-Wolle-Sweat von Lebenskleidung verwendet habe. Der ist wirklich total angenehm, weich und schick.

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Auch die Hose wird mit etwas Vorlauf schonmal eingetragen, um meinen Sohn am Karnevalsmorgen nicht mit einem komplett unbekannten Karnevalskostüm in allzu großen Stress zu versetzen.

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Verwendetes Material: Bio-Baumwolle-Wolle-Sweat (65% Wolle, 35% Baumwolle) in schwarz von Lebenskleidung, schwarzes Bündchen, Gummiband — Materialkosten: ca. 25 Euro — Arbeitszeit: ca. 1 Stunde — Schnitt: Luis-Hose von Schnabelina

Auf leisen Pfoten – Katzenpuschen

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Nächste Woche ist Kita-Karneval. Und mein Sohn ist sehr eigen, was Bekleidung angeht. Am liebsten ist es ihm, wenn er die altbekannte, möglichst weiche, gemütliche, weite, aber nicht schlabberige Kleidung tragen kann. Ist ja soweit auch erstmal ganz gut nachvollziehbar. Aber er wächst noch und da muss die Kleidung manchmal erneuert werden. Eine neue Hose oder gar neue Puschen sind jedes Mal ein Riesendrama. Wie also soll ich meinen Sohn überzeugen, ein Karnevalskostüm anzuziehen?

Mir war von Anfang an klar, dass ein Kostüm hermuss, dass sich möglichst wenig von der gewohnten Alltagskleidung unterscheidet. Soll aber ja trotzdem Kostüm sein und zu Karneval passen. Thema für die Karnevalsfeier ist „Bauernhof“.

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Wir haben lange überlegt, für welches Bauernhoftier der Knirps sich wohl am ehesten begeistern kann und sind bei der Katze gelandet. Schon Wochen vor der Karnevalsfeier haben wir mit allen möglichen Tricks versucht, sein Interesse für Katzen zu verstärken. Hat auch ganz gut geklappt.

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Heute – eine Woche vor der Karnevalsfeier – sollten schonmal die Katzenpuschen eingeführt werden, damit sie bis zur Feier hoffentlich akzeptiert sind. Puschen natürlich nach dem gleichen Schnitt wie immer und auch kein Flausch oder so dran – da wäre die Arbeit sonst vermutlich umsonst gewesen.

Wie immer bei neuen Puschen: Wir kommen von der Kita, mein Sohn sieht die neuen Puschen, schreit auf, kramt die alten raus, rennt davon. Ich überliste ihn, ziehe schnell die neuen Puschen an. Großes Geschrei, der Sohn fällt völlig zurück in frühere Entwicklungsphasen, kann plötzlich nicht mehr laufen und wenn, dann höchstens humpelnd auf Zehenspitzen, aber eigentlich geht nur noch Tragen. Das dauert dann ein bisschen an, bis man ihn mit Keksen und Milch besänftigen und mit allerlei Spielzeug ablenken kann. Bis zum Abend konnte er immerhin schonmal wieder laufen.

Hier sind sie also die Katzenpuschen als erster Bestandteil für das Karnevalskostüm, Rest folgt. 🙂

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Verwendetes Material: Bio-Ecopell-Leder aus der Restekiste in schwarz und „bahamas sand“, Gummiband — Materialkosten: ca. 8 Euro — Arbeitszeit: ca. 1 Stunde — Schnitt: Puschen von Klimperklein

Zu-Hause-Korb

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Ich habe schon einige Körbe genäht, aber bisher war ich meist mit dem Ergebnis nicht wirklich zufrieden. Mal waren sie zu schlabberig, mal standen sie nicht gerade, mal passte einfach der Boden nicht exakt in den äußeren Ring. Jetzt habe ich endlich einen Korb hinbekommen, der mir ganz gut gefällt. Hier ist er.

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Passend zum Motiv des schönen Stoffes wartet er an der Wohnungstür, um von den Nachhausekommenden Schals, Mützen und Handschuhe entgegenzunehmen.

Für die Griffe habe ich einen alten Gürtel verwertet und die Lederreste, mit denen ich die Griffe angebracht habe, stammen aus einem alten Stapel Leder-Griffproben, den mir meine Mutter vererbt hat.

Und endlich finden auch die Stoffmalstifte, die ich vor zig Jahren mal für den Job gekauft habe, eine Verwendung.

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Zur Stabilisierung habe ich dieses Mal Vlieseline H640 auf den Außenstoff aufgebügelt. Das finde ich viel einfacher zu handhaben als das Decovil und zumindest für einen Korb in dieser Größe gibt sie dem Baumwoll-Leinen-Stoff ausreichend Stabilität.

Was sind eure liebsten Quellen für euer (Näh-)Material?

Verwendetes Material: Leinen-Baumwolle-Mix von Swafing „Paula Häuser“ in Natur, Baumwollbatist von Atelier Brunette „Bye Bye Bierdie“ in Rost, Vlieseline H640, alter Gürtel, Leder-Griffproben aus dem Fundus, Stoffmalstifte aus dem Fundus — Materialkosten: ca. 14 Euro — Zeitaufwand: ca. 2 Stunden — Schnitt: Teller für den Boden, Umfang ausgerechnet

Schäfchen-Schlafsack

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Für den Winter musste ein neuer Schlafsack für den Sohn her. Ich kaufe sehr ungerne Schlafsäcke, erstens, weil es so schwierig ist, einen Schlafsack ohne Naturfaseranteil zu einem bezahlbaren Preis zu bekommen und zweitens, weil ich dann immer daran denke, dass gerade ein Schlafsack eigentlich auch Ruckzuck selbst genäht ist.

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Der Lammflor, mit dem der Schäfchen-Schlafsack gefüttert ist, hat außerdem die bekannten Vorteile von Schurwolle. Gerade für den Schlaf finde ich einen guten Klimaaustausch wichtig. Und die selbstreinigende Wirkung der Wolle ist auch beim Schlafsack sehr praktisch (trotzdem kommt er ab und an in die Waschmaschine).

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Für den Schnitt habe ich einen Jackenschnitt verwendet und einfach nach unten verlängert.

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Verwendetes Material: Lammflor (61% Schurwolle, 39% BW) vom Finkhof, Feincord und Ringeljersey aus meiner Stoffkiste (ich weiß nicht mehr, wo ich sie gekauft habe), Reißverschluss — Materialkosten: ca. 50 Euro — Arbeitszeit: ca. 3 Stunden — Schnitt: selbst gebastelt