Wiederholungsprojekt Hochzeitshemd| Upcycling

Mein Sohn liebt es, zu besonderen Anlässen ein schickes Hemd mit Kragen und Manschetten anzuziehen. Und Wiederholungen liebt er sowieso. Anlässlich einer Hochzeit im Familienkreis musste mal wieder ein ausgedientes Hemd von meinem Mann herhalten als Material für ein neues Kinderhemd, so wie schon hier und hier.

Kragen, Manschetten und Knopfleisten nähen gehört ehrlich gesagt nicht zu meinen liebsten Näharbeiten. Deshalb bin ich besonders froh, schöne alte Hemden als Ausgangsmaterial zu haben. Die Knopfleiste lässt sich meist 1:1 übernehmen, Kragen und Manschette teilweise. So ist das neue Hemd doch um einiges schneller fertig.

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Verwendetes Material: aussortiertes Herrenhemd, Vlieseline — Materialkosten: ca. 3 Euro — Arbeitszeit: ca. 3 Stunden — Schnitt: Burda Modell 144 aus Heft 5/2010

Herbst-Gespenster | Hoodie

Ich bin kein Freund der Halloween-Feierlichkeiten, aber dieses süße Gespenst hat mich so angelacht, dass ich es doch gerne unter der Nähmaschine haben wollte.

Es mussten eh neue Pullis her, da der Sohn gewachsen ist und so gab’s einen kuscheligen Herbst-Pulli mit Gespenst (Freebie-Vorlage von pattydoo).

Als Material habe ich aus dem Upcycling-Fundus zwei alte Shirts in weiß und rotbraun ausgesucht, dazu den Rest von einem grauen Sweat, der noch hinten im Schrank schlummerte und die schönen rotbraunen Bündchen von Lebenskleidung.

Schnitttechnisch greife ich am Liebsten auf Altbewährtes zurück, weil das am wenigsten Fehlschläge verursacht: hier den Hide-Hoodie von Nosh. Meist nähe ich eine Nummer größer als benötigt, weil das in der Regel schon tragbar ist, aber länger hält. Bei dem Kuschelpulli passt es auch zum Stil finde ich.

Schöne Halloween und eine tolle Herbstzeit für euch! 🙂

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Verwendetes Material: ausgemusterte Shirts, Baumwoll-Sweat, Bündchenstoff von Lebenskleidung, Vlieseline — Materialkosten: ca. 15 Euro — Arbeitszeit: ca. 2,5 Stunden — Schnitt und Applikation: Hoodie „Hide“ von Nosh, Halloween-Applikation von pattydoo

 

Stiftemäppchen | Upcycling | Feierabendprojekt

Für die Arbeit brauche ich immer mobiles Material, das ich schnell einpacken und mitnehmen kann. Buntstifte gehören da eigentlich zur Grundausstattung. In einem einfachen Mäppchen sind die Stifte jetzt immer griffbereit.

Als Material dienten mir alte Polstermöbel-Griffproben, Reste Bio-Ecopell-Leder und ein Upcycling-Reißverschluss.

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Verwendetes Material: alte Leder-Griffproben, Rest Bio-Ecopell-Leder in hellgrün, Upcycling-Reißverschluss — Materialkosten: ca. 1 Euro — Arbeitszeit: ca. 30 Minuten

Sommerhut

Im Urlaub war dieser Sommerhut genau das richtige für meinen Sohn, denn die Sonnenintensität war schon eine andere als bei uns zu Hause. Mit dem Nackenschutz, der auch die Ohren abdeckt, und dem großen Sonnenschirm vorne schützt der Hut wirklich sehr gut. Der Schnitt ist von Schnabelina.

Statt des Bändchens zum Raffen des Hutteiles habe ich hinten ein breites Gummiband eingenäht. Der Hut sitzt dadurch so gut, dass selbst bei Wind die Bindebänder eigentlich überflüssig sind.

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Verwendetes Material: Stoffreste Webware und Jersey für die Bindebänder, ausgediente Bluse, Vlieseline — Materialkosten: ca. 3 Euro — Arbeitszeit: ca. 1 Stunde — Schnitt: Sommerhut von Schnabelina

Urlaubszeit | Upcycling Basic-Shorts

Noch rechtzeitig vor dem Familienurlaub gab’s einen Schwung kurze leichte Hosen für meinen Sohn.

Das Material stammt komplett von alten Kleidungsstücken von mir, meinem Mann und von Matthias – danke dafür!

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Verwendetes Material: Ausgemusterte Hosen, T-Shirts, Pullis und Herrenhemden, Hosengummi — Materialkosten: ca. 5 Euro — Arbeitszeit: ca. 20 Minuten pro Hose — Schnitt: Modell 140/141 aus Burda 07/2010

Sommer, Sonne, Upcycling | Basics für den Sohn

Ich liebe Basic-Teile. Sowohl für mich selbst als auch für meinen Sohn. Ich mag einfach das Unkomplizierte, vielfach Kombinierbare und Langlebige und setze dafür lieber auf hochwertige Materialien als auf raffinierte Schnitte oder viele Details.

So gibt es für meinen Sohn diesen Sommer auch wieder einen Schwung schlicht-schicker Axelshirts aus Upcycling-Material.

Herhalten mussten drei alte Shirts von mir und meinem Mann.

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Verwendetes Material: Ausgemusterte T-Shirts, Bündchenstoff — Materialkosten: ca. 5 Euro — Arbeitszeit: ca. 1 Stunde — Schnitt: Racerback-Shirt „Minisun“ von Aefflyns to go

Wochenendtasche | Upcycling

Endlich sind die abgenutzten Mehrweg-Plastiktaschen vom Supermarkt abgelöst! Eine neue Upcycling-Tasche übernimmt ab jetzt das Gepäck für Kurztrips und Übernachtungsbesuche. Orientiert habe ich mich an der Overnighter Bag von Purl Soho, um mal bei einem der vielen herrlichen Modelle dort anzufangen.

Materialtechnisch habe ich mich für den schwarz-weißen festen Baumwollstoff entschieden, der zuvor eine von vielen Gardinen in einer inzwischen in neuen Räumen frisch eingerichteten Schülerbibliothek war. Vielen Dank an Renate, dass Du bei den Umzugsplänen eurer Bibliothek an mich gedacht hast!

Für den Boden der Tasche habe ich einen schwarzen Stoff in ähnlicher Qualität verwendet, den ich mal auf dem Flohmarkt bekommen habe. Die seitlichen Taschen mitsamt Details stammen von einem Herrenhemd, das mir zusammen mit einem Stapel weiterer schöner nicht mehr benötigter Kleidungsstücke vermacht wurde. Vielen Dank, lieber Matthias!

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Verwendetes Material: Upcycling-Stoffe aus ausgedienten Gardinen und einem Herrenhemd und Upcycling-Reißverschluss, Baumwoll-Gurtband, Endlosreißverschluss, etwas Kordel, ein alter Bernstein-Kettenanhänger — Materialkosten: ca. 10 Euro — Arbeitszeit: ca. 4 Stunden — Schnitt: orientiert an der Overnighter Bag von Purl Soho

Hosen für kühle Sommertage (Upcycling|Sohn)

Von Sommer kann man kaum noch sprechen – selbst die Hosen, die gerade für kühle Sommertage gedacht waren, sind im Moment bei uns kaum noch warm genug. Dennoch möchte ich sie zeigen und ein bisschen Zeit hat der Sommer ja noch, sich zu zeigen.

Lange, leichte und bequeme Sommerhosen fehlten jedenfalls in Sohns Garderobe. Die Regale mit Upcycling-Material sind inzwischen dank vieler Spender gut gefüllt und da fanden sich zwei schöne ausgediente Hosen, die hergehalten haben: einmal ein schöner schwarzer Leinenstoff, einmal ein grauer Jeansstoff. Bei der Kindergröße boten die beiden Hosen genug Material, dass ich die allzu abgenutzten Partien beim Zuschnitt gut aussparen konnte.

In den letzten zwei Wochen hat der Knirps dann einen wahnsinnigen Wachstumsschub um mehrere Zentimeter gemacht, sodass die Hosen kaum fertiggestellt jetzt schon etwas kurz sind. Aber es sind ja Sommerhosen – ich glaube, es geht gerade noch.

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Verwendetes Material: zwei ausgediente Hosen, Bündchenstoff, Hosengummi — Materialkosten: ca. 5 Euro — Arbeitszeit: ca. 1 Stunde — Schnitt:Burda Modell 146 aus Heft 5/2010

3-Minuten-Upcycling

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Ich mag Mini-Projekte und schnelle Ergebnisse. Ein Mini-Mini-Projekt ist dieses kleine und sehr praktische Nadelkissen. Alten Bilderrahmen „entkernen“, Stoff aufziehen, mit Watte (oder wie ich mit Wollkügelchen) füllen, Rückwand wieder rein, evtl. noch alles befestigen und fertig! 😀

Die Idee ist nicht von mir, ich habe ähnliche Nadelkissen schon öfter im Netz gesehen. Funktioniert super!

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Verwendetes Material: nicht mehr funktionstüchtiger Bilderrahmen, Stoffrest, Wollkügelchen (kbA) vom Finkhof — Materialkosten: ca. 1 Euro — Arbeitszeit: ca. 10 Minuten

Eine kleine Sommer-Upcycling-Erfrischung: Leinentop

Ein ehemaliger Lieblings-Sommerpulli musste kürzlich vom Kleiderschrank ins Materiallager umziehen. Ab heute bereichert er in neuer Form als Upcycling-Teilchen wieder meinen Kleiderschrank.

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Der Pulli müsste ca. 4 Jahre alt gewesen sein. Gerade weil er aus 100% Leinen bestand und so schön leicht war, habe ich ihn sehr gerne getragen und wollte unbedingt etwas Neues daraus entstehen lassen.

Auf eine weitere lange Zeit mit dem neuen Top! 🙂

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Verwendetes Material: ausgedienter Pulli, ausgedientes Top als Bündchen für Hals- und Armausschnitte — Materialkosten: 0 Euro — Arbeitszeit: ca. 40 Minuten — Schnitt: eigener Schnitt „Zohet“