Herbst-Gespenster | Hoodie

Ich bin kein Freund der Halloween-Feierlichkeiten, aber dieses süße Gespenst hat mich so angelacht, dass ich es doch gerne unter der Nähmaschine haben wollte.

Es mussten eh neue Pullis her, da der Sohn gewachsen ist und so gab’s einen kuscheligen Herbst-Pulli mit Gespenst (Freebie-Vorlage von pattydoo).

Als Material habe ich aus dem Upcycling-Fundus zwei alte Shirts in weiß und rotbraun ausgesucht, dazu den Rest von einem grauen Sweat, der noch hinten im Schrank schlummerte und die schönen rotbraunen Bündchen von Lebenskleidung.

Schnitttechnisch greife ich am Liebsten auf Altbewährtes zurück, weil das am wenigsten Fehlschläge verursacht: hier den Hide-Hoodie von Nosh. Meist nähe ich eine Nummer größer als benötigt, weil das in der Regel schon tragbar ist, aber länger hält. Bei dem Kuschelpulli passt es auch zum Stil finde ich.

Schöne Halloween und eine tolle Herbstzeit für euch! 🙂

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Verwendetes Material: ausgemusterte Shirts, Baumwoll-Sweat, Bündchenstoff von Lebenskleidung, Vlieseline — Materialkosten: ca. 15 Euro — Arbeitszeit: ca. 2,5 Stunden — Schnitt und Applikation: Hoodie „Hide“ von Nosh, Halloween-Applikation von pattydoo

 

Stiftemäppchen | Upcycling | Feierabendprojekt

Für die Arbeit brauche ich immer mobiles Material, das ich schnell einpacken und mitnehmen kann. Buntstifte gehören da eigentlich zur Grundausstattung. In einem einfachen Mäppchen sind die Stifte jetzt immer griffbereit.

Als Material dienten mir alte Polstermöbel-Griffproben, Reste Bio-Ecopell-Leder und ein Upcycling-Reißverschluss.

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Verwendetes Material: alte Leder-Griffproben, Rest Bio-Ecopell-Leder in hellgrün, Upcycling-Reißverschluss — Materialkosten: ca. 1 Euro — Arbeitszeit: ca. 30 Minuten

Sommerhut

Im Urlaub war dieser Sommerhut genau das richtige für meinen Sohn, denn die Sonnenintensität war schon eine andere als bei uns zu Hause. Mit dem Nackenschutz, der auch die Ohren abdeckt, und dem großen Sonnenschirm vorne schützt der Hut wirklich sehr gut. Der Schnitt ist von Schnabelina.

Statt des Bändchens zum Raffen des Hutteiles habe ich hinten ein breites Gummiband eingenäht. Der Hut sitzt dadurch so gut, dass selbst bei Wind die Bindebänder eigentlich überflüssig sind.

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Verwendetes Material: Stoffreste Webware und Jersey für die Bindebänder, ausgediente Bluse, Vlieseline — Materialkosten: ca. 3 Euro — Arbeitszeit: ca. 1 Stunde — Schnitt: Sommerhut von Schnabelina

3-Minuten-Upcycling

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Ich mag Mini-Projekte und schnelle Ergebnisse. Ein Mini-Mini-Projekt ist dieses kleine und sehr praktische Nadelkissen. Alten Bilderrahmen „entkernen“, Stoff aufziehen, mit Watte (oder wie ich mit Wollkügelchen) füllen, Rückwand wieder rein, evtl. noch alles befestigen und fertig! 😀

Die Idee ist nicht von mir, ich habe ähnliche Nadelkissen schon öfter im Netz gesehen. Funktioniert super!

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Verwendetes Material: nicht mehr funktionstüchtiger Bilderrahmen, Stoffrest, Wollkügelchen (kbA) vom Finkhof — Materialkosten: ca. 1 Euro — Arbeitszeit: ca. 10 Minuten

Zwergenkostüm zum Karneval

Nach Karneval ist es natürlich viel zu spät, über Karnevalskostüme zu sprechen. Leider habe ich es einfach nicht mehr rechtzeitig vor Karneval geschafft, Fotos zu schießen und den Blogbeitrag zu erstellen. Zeigen will ich es trotzdem.

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Zum Kita-Karnevalsthema „Zwerge und Feen“ hat mein Sohn ein Zwergenkostüm bekommen. Und es ist das erste Mal, dass er richtig eifrig an der Nähmaschine mit gearbeitet hat und am liebsten ständig nähen wollte. Alleine geht es natürlich noch nicht, aber er weiß, wie man die Spule oder den Nähfuß wechselt, kann die richtige Garnfarbe heraussuchen, verschiedene Stiche einstellen, neues Garn aufspulen und alles auch mit den entsprechenden Fachbegriffen versehen. Man kann sagen, das Kostüm ist eine richtige Gemeinschaftsarbeit.

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Begonnen haben wir mit einer Weste. Der Außenstoff dafür stammt aus dem reichhaltigen Vorrat an ausgemusterten Herrenhemden, der mir vor einiger Zeit vermacht wurde und schon für so manche Projekte das Material geliefert hat. Vielen Dank noch einmal dafür, ihr Lieben! Der Schnitt ist der gleiche wie bei der Hochzeitsweste von meinem Sohn. Auch sein Hochzeitshemd hat er am Karnevalstag zu der Weste getragen.

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Für die Hose haben wir auf einen altbewährten Freebie-Schnitt von Nosh zurückgegriffen, der ließ sich auch gut mit dem nicht-dehnbaren Stoff nähen. Der Stoff in Wildlederoptik stammt aus diesem Stapel Fabrikresten, die ich geschenkt bekommen habe. Vielen Dank dafür, liebe Alex und liebe Mama von Alex!

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Kombiniert haben wir die Hose am Ende mit einem schönen Ledergürtel, den mein Sohn bereits im Fundus hatte.

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Zwergenschuhe und Zwergenmütze komplettieren das Kostüm. Für die Schuhe habe ich Klimperkleins Puschenschnitt etwas abgeändert und nach einigen Probenähversuchen sind dabei sehr süße Schuhe herausgekommen, finde ich. Die Zwergenmütze war das zuletzt genähte Accessoire. Das Ergebnis gefällt mir nur mittelmäßig, aber aufgrund von Zeitmangel so kurz vor Karneval ist sie so geblieben.

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Achja, einen Bart haben wir auch noch gebastelt. Dafür haben wir viele, viele Stücke Sockenwolle auf einen leichten Stoff aus der Restkiste geknüpft, zum Schluss alles mit Vlieseline festgebügelt und festgenäht, ein Gummi angebracht und den Bart „frisiert“. Leider war es meinem Sohn doch zu ungeheuer, etwas im Gesicht zu tragen, sodass der Bart dann nicht zum Einsatz kam.

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Verwendetes Material: ausgemustertes Herrenhemd, roter Interlockjersey und Sweat von Anita Pavani, ausgemusterte Fabrikstoffreste, Bio-Ecopell-Leder, Stoffreste, 2 Knöpfe aus dem heimischen Nähgeschäft, Bündchenstoff, Hosengummi, Sockenwolle in weiß, Rest Vlieseline — Materialkosten: max. 5 Euro Euro — Arbeitszeit: ca. 5 Stunden — Schnitte: Burda Modell 143 aus Heft 5/2010; Baggy Trousers von Nosh; Puschen von Klimperklein, etwas abgeändert

 

Pythagola-Variationen

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Taschen und Täschchen zählen eigentlich nicht zu meinen liebsten Nähprojekten, aber das Pythagola-Täschchen von Fusselline fand ich einfach richtig cool. Und ich muss sagen, dass es auch tatsächlich Spaß macht, diese Taschen zu nähen. Deshalb habe ich die Gelegenheit genutzt und gleich mehrere davon genäht und ein paar Variationen eingebaut.

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So sind zwei Täschchen für Stifte, Schmuck oder ähnliches und zwei Kulturtaschen oder kleine Wickeltaschen entstanden.

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Man kann sich richtig austoben mit Applikationen, Schlaufen, Henkeln und Details am Zipper.

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Verwendetes Material: Webstoffe aus der Restekiste, Vlieseline H250 und H640, Endlosreißverschluss, Lederreste, Snappap — Materialkosten: wenige Euro für Reißverschlüsse und Vlieseline, sonst nur Reste — Arbeitszeit: ca. 45 min pro Tasche — Schnitt: „Pythagola“ von Fusselline

Zu-Hause-Korb

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Ich habe schon einige Körbe genäht, aber bisher war ich meist mit dem Ergebnis nicht wirklich zufrieden. Mal waren sie zu schlabberig, mal standen sie nicht gerade, mal passte einfach der Boden nicht exakt in den äußeren Ring. Jetzt habe ich endlich einen Korb hinbekommen, der mir ganz gut gefällt. Hier ist er.

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Passend zum Motiv des schönen Stoffes wartet er an der Wohnungstür, um von den Nachhausekommenden Schals, Mützen und Handschuhe entgegenzunehmen.

Für die Griffe habe ich einen alten Gürtel verwertet und die Lederreste, mit denen ich die Griffe angebracht habe, stammen aus einem alten Stapel Leder-Griffproben, den mir meine Mutter vererbt hat.

Und endlich finden auch die Stoffmalstifte, die ich vor zig Jahren mal für den Job gekauft habe, eine Verwendung.

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Zur Stabilisierung habe ich dieses Mal Vlieseline H640 auf den Außenstoff aufgebügelt. Das finde ich viel einfacher zu handhaben als das Decovil und zumindest für einen Korb in dieser Größe gibt sie dem Baumwoll-Leinen-Stoff ausreichend Stabilität.

Was sind eure liebsten Quellen für euer (Näh-)Material?

Verwendetes Material: Leinen-Baumwolle-Mix von Swafing „Paula Häuser“ in Natur, Baumwollbatist von Atelier Brunette „Bye Bye Bierdie“ in Rost, Vlieseline H640, alter Gürtel, Leder-Griffproben aus dem Fundus, Stoffmalstifte aus dem Fundus — Materialkosten: ca. 14 Euro — Zeitaufwand: ca. 2 Stunden — Schnitt: Teller für den Boden, Umfang ausgerechnet