Erinnerungen an einen lieben Menschen

„Zu meinem Geburtstag bekam ich dieses schöne Mäppchen, über das ich mich sehr gefreut habe.

Es ist innen mit weißer Seide ausgekleidet und besteht außen aus Stoffen eines Herrenhemdes und einer Krawatte meines verstorbenen Mannes. Sie sind farblich gut aufeinander abgestimmt. In diesem Mäppchen werde ich für Reisen Schmuck und Kosmetika aufbewahren.“

Ich habe mich sehr geehrt gefühlt, die besonders erinnerungsträchtigen Kleidungsstücke dieser verstorbenen Person anvertraut bekommen zu haben, um daraus ein Erinnerungsstück zu schaffen, das eine neue Aufgabe im Alltag erhält. Vielen Dank für das Vertrauen! Und vielen Dank auch für die Bereitschaft, den obigen Text für den Blog zu verfassen!

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Verwendetes Material: Krawatte und Hemd des Verstorbenen, weiße Seide (100%) von Anita Pavani, Bio-Ecopell-Leder in blau, Endlos-Reißverschluss, Vlieseline — Materialkosten: ca. 8 Euro — Arbeitszeit: ca. 1,5 Stunden — Schnitt: „Pythagola“ von Fusselline

Stiftemäppchen | Upcycling | Feierabendprojekt

Für die Arbeit brauche ich immer mobiles Material, das ich schnell einpacken und mitnehmen kann. Buntstifte gehören da eigentlich zur Grundausstattung. In einem einfachen Mäppchen sind die Stifte jetzt immer griffbereit.

Als Material dienten mir alte Polstermöbel-Griffproben, Reste Bio-Ecopell-Leder und ein Upcycling-Reißverschluss.

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Verwendetes Material: alte Leder-Griffproben, Rest Bio-Ecopell-Leder in hellgrün, Upcycling-Reißverschluss — Materialkosten: ca. 1 Euro — Arbeitszeit: ca. 30 Minuten

Geldbörse | Lebensqualität und Alltagsgenuss

Haptisch und optisch schöne Alltagsgegenstände erhöhen doch stark die tägliche Lebensqualität finde ich. Vor etwa 8 Jahren habe ich mich sehr gefreut, als meine damalige Mitbewohnerin mir von ihrem Studiensemester in China ein hübsches, einfaches Reißverschlusstäschchen mitbrachte, das kurz darauf als Gemeinschaftsgeldbörse im gemeinsamen Haushalt mit meinem jetzigen Mann in den Dienst ging. 8 Jahre täglicher Beanspruchung gingen nicht spurlos an dem zarten Täschchen vorbei, sodass Funktion und Optik zunehmend eingeschränkt waren und kürzlich der Reißverschluss vollends den Dienst an den Nagel gehängt hat. Nach dem einen oder anderen Malheur mit auf dem Boden verstreuten Münzen und einem leeren Portemonnaie an der Kasse musste dringend ein Nachfolger her. Und eben dieser bringt nun wieder neuen Genuss in unseren Einkaufs-Alltag.

Der Schnitt ist denkbar einfach: In ein großes Umschlagteil habe ich ein einzeln genähtes Reißverschlusstäschchen eingesetzt, alles miteinander verbunden und als Verschluss einen großen Knopf mit Gummiband angebracht.

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Verwendetes Material: Bio-Ecopell-Leder, Lieblingsstoffreste, Gummikordel, Vlieseline, Endlosreißverschluss, Steinnussknopf (Anita Pavani) — Materialkosten: ca. 20 Euro — Arbeitszeit: ca. 2,5 Stunden

Kleine, feine Details – Handtasche aus Leder

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Ich mag Dinge, die im Gesamtbild schlicht sind, im Detail aber Besonderheiten besitzen. Diese Tasche ist absolut im Prozess entstanden – im Grunde eine komplette Improvisation. Zu Beginn hatte ich ein Bild im Kopf, aber das habe ich unterwegs komplett verworfen.

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Herausgekommen ist ein längst nicht perfektes Täschchen, das ich aber doch schon sehr ins Herz geschlossen habe, weil es die Improvisationsgeschichte trägt, weil ich die Details und das Gesamtbild mag, weil es genau die richtige Größe hat und weil es praktisch ist.

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Was kann ich zu der Tasche erzählen…? Verwendet habe ich Bio-Ecopell-Leder. Das lässt sich an sich sehr gut verarbeiten. An den Ecken und Kanten und wenn mehr als zwei Lagen übereinander vernäht werden müssen, wird es mit meiner durchschnittlichen Nähmaschine etwas knifflig. Leider ist daher auch nicht alles ganz sauber geworden.

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Für den Verschluss habe ich sowohl in der Tasche als auch in der Verschlusslasche kleine Magneten eingenäht – man kann sie auf den Fotos etwas erkennen. Im Futter habe ich eine kleine Reißverschlusstasche eingearbeitet, die super praktisch ist für Kleinkram, den man bei sich hat.

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Besonderheiten sind für mich bei der Tasche die kleine silberne Recycling-Schnalle am Gurt, die cognacfarbene Einfassung am Gurtende und das farbige Innenfutter.

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Verwendetes Material: Bio-Ecopell-Leder in den Farben Schwarz und Cognac, Baumwollstoff aus der Restekiste für das Futter, Vlieseline, Reißverschluss, Recycling-Schnalle — Materialkosten: ca. 30 Euro — Arbeitszeit: ca. 4 Stunden — Schnitt: ein eigener 🙂

Taschenkalender ’18 – endlich erwachsen!

Pünktlich zum Jahreswechsel melde ich mich mit einem Büro-Accessoire, mit dem das neue Jahr mal so richtig gut losgeht: Ein ausgereifter Taschenkalender aus Bio-Leder mit Ringbuchmechanik und Stifthalter.

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An diesem Teil macht einfach alles Spaß. Beim Auf- und Zuklappen entsteht keinerlei Spannung, geöffnet liegt der Kalender flach auf dem Tisch und im geschlossenen Zustand legt sich der Deckel auch ohne Schließe einfach ab.

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Der Clou dahinter: Es wurden zwei Lagen Leder übereinander vernäht, wobei die äußere Lage etwas länger als die innere ist. Ein feines, aber entscheidendes Detail. Das wunderbar weiche und dennoch stabile Leder liegt angenehm in der Hand.

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Der mit goldgelbem Garn bestickte Rand harmoniert optisch wunderbar mit dem tiefen und klaren Schwarz des Leders. Ein cognacfarbenes Leder auf der Innenseite führt dazu, dass man beim Öffnen des Kalenders nicht nur Schwarz sieht. Schwarz, Braun und Gold, eine wunderbare Kombination. Abgerundet wird diese Farbkombination durch einen echten Hingucker: Der Schließknopf aus pflanzengefärbter Steinnuss in einem dezenten und leicht rauchigen Violett darf nicht unerwähnt bleiben.

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Nach mehr als fünfzehn Jahren mit einem kommerziellen Kalender freue ich mich nun auf eine mindestens ebenso lange Zeit mit diesem Unikat aus eigener Manufaktur. Frohes neues Jahr!

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Verwendetes Material: Ecopell-Leder, Ringbuchmechanik, Stickgarn, Steinnussknopf (Anita Pavani), Gummiband — Materialkosten: ca. 25 Euro — Arbeitszeit: ca. 3 Stunden — Schnitt: Taschenplaner

 

Neue Puschen im Oktober

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Im Oktober hat mein Sohn neue Puschen für die Kita bekommen. Das wurde Zeit. Und dieses Mal mit Upgrade in Form von super-rutschfesten Gummisohlen.

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Die aufgerauhte Innenseite des Leders ist zwar auch schon sehr rutschhemmend, aber das Leder wird mit der Zeit etwas glatter und das Sohlengummi bremst doch noch ein Stück besser. Die Idee dazu habe ich mir bei Schnabelina abgeschaut.

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Die Fotos sind bei Herbstlicht draußen entstanden, weil es einfach so schön war – in Wirklichkeit sind die Puschen natürlich für drinnen gedacht.

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Verwendetes Material: Bio-Ecopell-Leder aus der Restekiste in dunkelblau und „bahamas sand“, Gummiband, Speck Sohlengummi — Materialkosten: ca. 11 Euro — Arbeitszeit: ca. 1 Stunde — Schnitt: Puschen von Klimperklein

Lederetui für das Smartphone

DSCF4204blog„Kannst Du mir ein Etui aus Leder nähen? Schwarz und hier ein bisschen rot. Und schön glatt und mit Eingriffen oben. Kriegst Du das diese Woche noch hin?“ Klare Bestellung. Viel Kreativität meinerseits war hier nicht gefordert – den Design-Part hatte mein Mann schon erledigt. Also ran an die Umsetzung, vor allem schön glatt und gleichmäßig arbeiten.

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Das Ergebnis hat meinem Mann gefallen und auch mir und bewährt sich bisher im Alltag.

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Verwendetes Material: Ecopell-Leder in schwarz, Stickgarn in rot — Materialkosten: ca. 8 Euro — Arbeitszeit: ca. 30 Minuten