Kleine, feine Details – Handtasche aus Leder

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Ich mag Dinge, die im Gesamtbild schlicht sind, im Detail aber Besonderheiten besitzen. Diese Tasche ist absolut im Prozess entstanden – im Grunde eine komplette Improvisation. Zu Beginn hatte ich ein Bild im Kopf, aber das habe ich unterwegs komplett verworfen.

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Herausgekommen ist ein längst nicht perfektes Täschchen, das ich aber doch schon sehr ins Herz geschlossen habe, weil es die Improvisationsgeschichte trägt, weil ich die Details und das Gesamtbild mag, weil es genau die richtige Größe hat und weil es praktisch ist.

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Was kann ich zu der Tasche erzählen…? Verwendet habe ich Bio-Ecopell-Leder. Das lässt sich an sich sehr gut verarbeiten. An den Ecken und Kanten und wenn mehr als zwei Lagen übereinander vernäht werden müssen, wird es mit meiner durchschnittlichen Nähmaschine etwas knifflig. Leider ist daher auch nicht alles ganz sauber geworden.

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Für den Verschluss habe ich sowohl in der Tasche als auch in der Verschlusslasche kleine Magneten eingenäht – man kann sie auf den Fotos etwas erkennen. Im Futter habe ich eine kleine Reißverschlusstasche eingearbeitet, die super praktisch ist für Kleinkram, den man bei sich hat.

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Besonderheiten sind für mich bei der Tasche die kleine silberne Recycling-Schnalle am Gurt, die cognacfarbene Einfassung am Gurtende und das farbige Innenfutter.

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Verwendetes Material: Bio-Ecopell-Leder in den Farben Schwarz und Cognac, Baumwollstoff aus der Restekiste für das Futter, Vlieseline, Reißverschluss, Recycling-Schnalle — Materialkosten: ca. 30 Euro — Arbeitszeit: ca. 4 Stunden — Schnitt: ein eigener 🙂

Zwergenkostüm zum Karneval

Nach Karneval ist es natürlich viel zu spät, über Karnevalskostüme zu sprechen. Leider habe ich es einfach nicht mehr rechtzeitig vor Karneval geschafft, Fotos zu schießen und den Blogbeitrag zu erstellen. Zeigen will ich es trotzdem.

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Zum Kita-Karnevalsthema „Zwerge und Feen“ hat mein Sohn ein Zwergenkostüm bekommen. Und es ist das erste Mal, dass er richtig eifrig an der Nähmaschine mit gearbeitet hat und am liebsten ständig nähen wollte. Alleine geht es natürlich noch nicht, aber er weiß, wie man die Spule oder den Nähfuß wechselt, kann die richtige Garnfarbe heraussuchen, verschiedene Stiche einstellen, neues Garn aufspulen und alles auch mit den entsprechenden Fachbegriffen versehen. Man kann sagen, das Kostüm ist eine richtige Gemeinschaftsarbeit.

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Begonnen haben wir mit einer Weste. Der Außenstoff dafür stammt aus dem reichhaltigen Vorrat an ausgemusterten Herrenhemden, der mir vor einiger Zeit vermacht wurde und schon für so manche Projekte das Material geliefert hat. Vielen Dank noch einmal dafür, ihr Lieben! Der Schnitt ist der gleiche wie bei der Hochzeitsweste von meinem Sohn. Auch sein Hochzeitshemd hat er am Karnevalstag zu der Weste getragen.

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Für die Hose haben wir auf einen altbewährten Freebie-Schnitt von Nosh zurückgegriffen, der ließ sich auch gut mit dem nicht-dehnbaren Stoff nähen. Der Stoff in Wildlederoptik stammt aus diesem Stapel Fabrikresten, die ich geschenkt bekommen habe. Vielen Dank dafür, liebe Alex und liebe Mama von Alex!

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Kombiniert haben wir die Hose am Ende mit einem schönen Ledergürtel, den mein Sohn bereits im Fundus hatte.

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Zwergenschuhe und Zwergenmütze komplettieren das Kostüm. Für die Schuhe habe ich Klimperkleins Puschenschnitt etwas abgeändert und nach einigen Probenähversuchen sind dabei sehr süße Schuhe herausgekommen, finde ich. Die Zwergenmütze war das zuletzt genähte Accessoire. Das Ergebnis gefällt mir nur mittelmäßig, aber aufgrund von Zeitmangel so kurz vor Karneval ist sie so geblieben.

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Achja, einen Bart haben wir auch noch gebastelt. Dafür haben wir viele, viele Stücke Sockenwolle auf einen leichten Stoff aus der Restkiste geknüpft, zum Schluss alles mit Vlieseline festgebügelt und festgenäht, ein Gummi angebracht und den Bart „frisiert“. Leider war es meinem Sohn doch zu ungeheuer, etwas im Gesicht zu tragen, sodass der Bart dann nicht zum Einsatz kam.

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Verwendetes Material: ausgemustertes Herrenhemd, roter Interlockjersey und Sweat von Anita Pavani, ausgemusterte Fabrikstoffreste, Bio-Ecopell-Leder, Stoffreste, 2 Knöpfe aus dem heimischen Nähgeschäft, Bündchenstoff, Hosengummi, Sockenwolle in weiß, Rest Vlieseline — Materialkosten: max. 5 Euro Euro — Arbeitszeit: ca. 5 Stunden — Schnitte: Burda Modell 143 aus Heft 5/2010; Baggy Trousers von Nosh; Puschen von Klimperklein, etwas abgeändert

 

Kuschelige Wolldecke für gemütliche Winterabende

Gerade heute ist es hier bei uns doch nochmal kalt geworden. Gut, dass unsere neue Sofadecke inzwischen endlich fertig ist, denn dafür ist das Wetter genau richtig. Ich bin absolute Langsam-Strickerin und so habe ich ein gutes Jahr für die Decke gebraucht. Aber ist ja gerade noch rechtzeitig fertig geworden, bevor auch der nächste Winter ohne Sofadecke vorübergeht.

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Ich habe die wunderbare ungefärbte Wolle (kbT) vom Finkhof verstrickt. Nur für die gehäkelte Kante habe ich das gelb-rote Farbverlaufsgarn verwendet. Für die Decke gefällt es mir besonders gut, dass die Finkhof-Wolle wenig gewaschen ist, dadurch noch naturbelassener ist als viele andere Wollgarne und einen hohen Wollfettanteil hat.

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Ich bin auch absolute Strickanfängerin. Die Decke ist wild gestreift und ganz schlicht kraus rechts gestrickt. Ich habe zwei getrennte Bahnen gestrickt, die ich zum Schluss miteinander vernäht habe. Dann kam noch die gelb-rote Häkelkante drumherum und zum Abschluss wurde alles einmal gedämpft. Ob das nun ein besonders kunstvolles Stück ist, kann ich aufgrund meiner mangelnden Strickerfahrung nicht bewerten. Aber die Decke gehört hier schon zur festen Feierabendausstattung und allein das tolle Garn mag ich wirklich sehr gern anschauen.

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Verwendetes Material: Wollgarn dick hellgrau und dunkelbraun, Fuchswolle dick und Ton-in-Ton gelb-rot (alles kbT) vom FinkhofMaterialkosten: ca. 35 Euro — Arbeitszeit: 1 Jahr…??? In Stunden kann ich das beim besten Willen nicht mehr nachvollziehen

Taschenkalender ’18 – endlich erwachsen!

Pünktlich zum Jahreswechsel melde ich mich mit einem Büro-Accessoire, mit dem das neue Jahr mal so richtig gut losgeht: Ein ausgereifter Taschenkalender aus Bio-Leder mit Ringbuchmechanik und Stifthalter.

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An diesem Teil macht einfach alles Spaß. Beim Auf- und Zuklappen entsteht keinerlei Spannung, geöffnet liegt der Kalender flach auf dem Tisch und im geschlossenen Zustand legt sich der Deckel auch ohne Schließe einfach ab.

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Der Clou dahinter: Es wurden zwei Lagen Leder übereinander vernäht, wobei die äußere Lage etwas länger als die innere ist. Ein feines, aber entscheidendes Detail. Das wunderbar weiche und dennoch stabile Leder liegt angenehm in der Hand.

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Der mit goldgelbem Garn bestickte Rand harmoniert optisch wunderbar mit dem tiefen und klaren Schwarz des Leders. Ein cognacfarbenes Leder auf der Innenseite führt dazu, dass man beim Öffnen des Kalenders nicht nur Schwarz sieht. Schwarz, Braun und Gold, eine wunderbare Kombination. Abgerundet wird diese Farbkombination durch einen echten Hingucker: Der Schließknopf aus pflanzengefärbter Steinnuss in einem dezenten und leicht rauchigen Violett darf nicht unerwähnt bleiben.

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Nach mehr als fünfzehn Jahren mit einem kommerziellen Kalender freue ich mich nun auf eine mindestens ebenso lange Zeit mit diesem Unikat aus eigener Manufaktur. Frohes neues Jahr!

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Verwendetes Material: Ecopell-Leder, Ringbuchmechanik, Stickgarn, Steinnussknopf (Anita Pavani), Gummiband — Materialkosten: ca. 25 Euro — Arbeitszeit: ca. 3 Stunden — Schnitt: Taschenplaner

 

Wollwalkjacke für den Mann

DSCF4136blogZum Geburtstag bekommt mein Mann dieses Jahr eine selbstgenähte Walkjacke. Gerade für Jacken finde ich Wolle ganz besonders angenehm zu tragen. Die klimaausgleichende Eigenschaft der Wolle ist bei allen Temperaturen herrlich und sogar bei Regen bis zu einer beträchtlichen Stärke kommt man mit Wolle prima zurecht. Eine „richtige“ Regenjacke aus wasserdichter Kunstfaser hängt zwar bei uns auch an der Garderobe, aber die kommt nur selten zum Einsatz.

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Mit dem verwendeten Schnitt bin ich sehr zufrieden. Sehr minimalistisch, schlichte Linien, Details, die mit dem hochwertigen Stoff richtig zur Geltung kommen.

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Ich habe die Größe L genäht, aber Rumpf, Ärmel und Kapuze auf Größe XXL verlängert.

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Der Wollwalk ist von Anita Pavani. Es ist ein nicht allzu schwerer Walk, der ganz wunderbar griffig ist und sich super verarbeiten lässt.

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Für die Übergangszeit wird die Jacke sehr gut sein, aber mit einem Pulli drunter auch für den Winter.

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Verwendetes Material: Walk avio (100% Schurwolle) von Anita Pavani/Naturstoff — Materialkosten: ca. 110 Euro — Arbeitszeit: ca. 6 Stunden — Schnitt: „Zeeland“ von Schnittreif

Kuscheljacke

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Diese tolle Kuscheljacke ist mir schon richtig ans Herz gewachsen – seitdem sie fertig ist, ist sie ständig im Einsatz. Eigentlich wollte ich vor allem eine Jacke für die Sofaecke, aber ich finde, dass man sie einfach zu allen Anlässen gut tragen kann – bei der Arbeit, im Restaurant, Kino, Spielplatz…

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Der schöne Stoff hat meines Erachtens also eine absolut würdige Verwendung gefunden. Die Baumwoll-Woll-Kombination trägt sich wirklich sehr angenehm und die aufgerauhte Innenseite ist schön kuschelig.

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Die Jacke ist nach dem Strickjacken-Schnitt „Halja“ von Näähglück entstanden. Allerdings habe ich die vorderen und den unteren Saum „begradigt“ und unten einen breiten Saum angenäht. Zu Beginn hatte ich vor, noch Knöpfe anzubringen, aber ich finde es jetzt ohne schöner.

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Verwendetes Material: Bio-Baumwolle-Wolle-Sweat (65% Wolle, 35% Baumwolle) in schwarz von Lebenskleidung — Materialkosten: ca. 60 Euro — Arbeitszeit: ca. 1 Stunde — Schnitt: Strickjacke „Halja“ von Näähglück

Karnevalskostüm in Vollendung

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Um das Katzenkostüm für meinen Sohn zu komplettieren, sind noch ein Oberteil und ein Katzenschwanz entstanden.

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Für das Oberteil habe ich den wunderbaren Interlock von Lebenskleidung verwendet. Von Qualität und Farbe des Stoffes bin ich wirklich hingerissen. Ich habe den Raglanschnitt von Klimperklein mit einem weißen Katzenbauch benäht. Ich bereue es ein wenig, dass ich für den Bauch 100%-PE-Pannesamt verwendet habe, weil ich dachte, dass es für Karneval doch etwas glitzern müsste – das ist ein fürchterliches Zeug… Für die Kapuze habe ich zu Schnabelinas „JaWePu“-Schnitt gegriffen und zwei Katzenohren aufgesetzt. Die Ohren sind mit Vlieseline H640 verstärkt, das hat ganz gut geklappt. Nur wollte mein Sohn, wie zu erwarten war, die Kapuze natürlich nicht aufsetzen (bei dem folgenden Foto war ich einfach schneller als er).

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Den Schwanz habe ich ebenfalls aus Karnevals-Kunstfaser hergestellt und ganz schlicht an einem Gummiband festgenäht, das der junge Mann um den Bauch trägt.

Und da ich mit diesem Beitrag etwas verspätet bin, kann ich auch erzählen, wie der Karnevalstag verlaufen ist. Beim Anziehen zunächst mäßiges Geschrei, das in großes Gezerre überging, als mein Sohn entdeckte, dass ich ihm einen Katzenschwanz mit angezogen habe. Mit Erklärungen, dass das ein richtiger Katzenschwanz ist, war er ganz gut zu beschwichtigen. Das Riesendrama kam, als in der Kita alle anderen auch verkleidet waren – es war das erste Mal, dass morgens der Abschied schwer fiel. Nachmittags erfuhr ich, dass er sich schnell beruhigt hat und nach dem Mittagsschlaf unbedingt das komplette Katzenkostüm wieder anziehen wollte.

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Verwendetes Material: Bio-Interlock in schwarz von Lebenskleidung, schwarzes Bündchen, Pannesamt in weiß, Kunstfell in schwarz, Gummiband — Materialkosten: ca. 20 Euro — Arbeitszeit: ca. 1,5 Stunden — Schnitt: Raglanshirt von Klimperklein; für die Kapuze JaWePu von Schnabelina

Karnevalskostüm Teil 2

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Teil 2 des Katzenkostüms für meinen Sohn ist eine stinknormale Jogginghose in schwarz. Also, ein bisschen besonders ist sie schon, weil ich Reste von dem wunderbaren Baumwolle-Wolle-Sweat von Lebenskleidung verwendet habe. Der ist wirklich total angenehm, weich und schick.

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Auch die Hose wird mit etwas Vorlauf schonmal eingetragen, um meinen Sohn am Karnevalsmorgen nicht mit einem komplett unbekannten Karnevalskostüm in allzu großen Stress zu versetzen.

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Verwendetes Material: Bio-Baumwolle-Wolle-Sweat (65% Wolle, 35% Baumwolle) in schwarz von Lebenskleidung, schwarzes Bündchen, Gummiband — Materialkosten: ca. 25 Euro — Arbeitszeit: ca. 1 Stunde — Schnitt: Luis-Hose von Schnabelina

Auf leisen Pfoten – Katzenpuschen

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Nächste Woche ist Kita-Karneval. Und mein Sohn ist sehr eigen, was Bekleidung angeht. Am liebsten ist es ihm, wenn er die altbekannte, möglichst weiche, gemütliche, weite, aber nicht schlabberige Kleidung tragen kann. Ist ja soweit auch erstmal ganz gut nachvollziehbar. Aber er wächst noch und da muss die Kleidung manchmal erneuert werden. Eine neue Hose oder gar neue Puschen sind jedes Mal ein Riesendrama. Wie also soll ich meinen Sohn überzeugen, ein Karnevalskostüm anzuziehen?

Mir war von Anfang an klar, dass ein Kostüm hermuss, dass sich möglichst wenig von der gewohnten Alltagskleidung unterscheidet. Soll aber ja trotzdem Kostüm sein und zu Karneval passen. Thema für die Karnevalsfeier ist „Bauernhof“.

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Wir haben lange überlegt, für welches Bauernhoftier der Knirps sich wohl am ehesten begeistern kann und sind bei der Katze gelandet. Schon Wochen vor der Karnevalsfeier haben wir mit allen möglichen Tricks versucht, sein Interesse für Katzen zu verstärken. Hat auch ganz gut geklappt.

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Heute – eine Woche vor der Karnevalsfeier – sollten schonmal die Katzenpuschen eingeführt werden, damit sie bis zur Feier hoffentlich akzeptiert sind. Puschen natürlich nach dem gleichen Schnitt wie immer und auch kein Flausch oder so dran – da wäre die Arbeit sonst vermutlich umsonst gewesen.

Wie immer bei neuen Puschen: Wir kommen von der Kita, mein Sohn sieht die neuen Puschen, schreit auf, kramt die alten raus, rennt davon. Ich überliste ihn, ziehe schnell die neuen Puschen an. Großes Geschrei, der Sohn fällt völlig zurück in frühere Entwicklungsphasen, kann plötzlich nicht mehr laufen und wenn, dann höchstens humpelnd auf Zehenspitzen, aber eigentlich geht nur noch Tragen. Das dauert dann ein bisschen an, bis man ihn mit Keksen und Milch besänftigen und mit allerlei Spielzeug ablenken kann. Bis zum Abend konnte er immerhin schonmal wieder laufen.

Hier sind sie also die Katzenpuschen als erster Bestandteil für das Karnevalskostüm, Rest folgt. 🙂

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Verwendetes Material: Bio-Ecopell-Leder aus der Restekiste in schwarz und „bahamas sand“, Gummiband — Materialkosten: ca. 8 Euro — Arbeitszeit: ca. 1 Stunde — Schnitt: Puschen von Klimperklein

Zu-Hause-Korb

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Ich habe schon einige Körbe genäht, aber bisher war ich meist mit dem Ergebnis nicht wirklich zufrieden. Mal waren sie zu schlabberig, mal standen sie nicht gerade, mal passte einfach der Boden nicht exakt in den äußeren Ring. Jetzt habe ich endlich einen Korb hinbekommen, der mir ganz gut gefällt. Hier ist er.

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Passend zum Motiv des schönen Stoffes wartet er an der Wohnungstür, um von den Nachhausekommenden Schals, Mützen und Handschuhe entgegenzunehmen.

Für die Griffe habe ich einen alten Gürtel verwertet und die Lederreste, mit denen ich die Griffe angebracht habe, stammen aus einem alten Stapel Leder-Griffproben, den mir meine Mutter vererbt hat.

Und endlich finden auch die Stoffmalstifte, die ich vor zig Jahren mal für den Job gekauft habe, eine Verwendung.

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Zur Stabilisierung habe ich dieses Mal Vlieseline H640 auf den Außenstoff aufgebügelt. Das finde ich viel einfacher zu handhaben als das Decovil und zumindest für einen Korb in dieser Größe gibt sie dem Baumwoll-Leinen-Stoff ausreichend Stabilität.

Was sind eure liebsten Quellen für euer (Näh-)Material?

Verwendetes Material: Leinen-Baumwolle-Mix von Swafing „Paula Häuser“ in Natur, Baumwollbatist von Atelier Brunette „Bye Bye Bierdie“ in Rost, Vlieseline H640, alter Gürtel, Leder-Griffproben aus dem Fundus, Stoffmalstifte aus dem Fundus — Materialkosten: ca. 14 Euro — Zeitaufwand: ca. 2 Stunden — Schnitt: Teller für den Boden, Umfang ausgerechnet