Wiederholungsprojekt Hochzeitshemd| Upcycling

Mein Sohn liebt es, zu besonderen Anlässen ein schickes Hemd mit Kragen und Manschetten anzuziehen. Und Wiederholungen liebt er sowieso. Anlässlich einer Hochzeit im Familienkreis musste mal wieder ein ausgedientes Hemd von meinem Mann herhalten als Material für ein neues Kinderhemd, so wie schon hier und hier.

Kragen, Manschetten und Knopfleisten nähen gehört ehrlich gesagt nicht zu meinen liebsten Näharbeiten. Deshalb bin ich besonders froh, schöne alte Hemden als Ausgangsmaterial zu haben. Die Knopfleiste lässt sich meist 1:1 übernehmen, Kragen und Manschette teilweise. So ist das neue Hemd doch um einiges schneller fertig.

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Verwendetes Material: aussortiertes Herrenhemd, Vlieseline — Materialkosten: ca. 3 Euro — Arbeitszeit: ca. 3 Stunden — Schnitt: Burda Modell 144 aus Heft 5/2010

Stiftemäppchen | Upcycling | Feierabendprojekt

Für die Arbeit brauche ich immer mobiles Material, das ich schnell einpacken und mitnehmen kann. Buntstifte gehören da eigentlich zur Grundausstattung. In einem einfachen Mäppchen sind die Stifte jetzt immer griffbereit.

Als Material dienten mir alte Polstermöbel-Griffproben, Reste Bio-Ecopell-Leder und ein Upcycling-Reißverschluss.

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Verwendetes Material: alte Leder-Griffproben, Rest Bio-Ecopell-Leder in hellgrün, Upcycling-Reißverschluss — Materialkosten: ca. 1 Euro — Arbeitszeit: ca. 30 Minuten

Geldbörse | Lebensqualität und Alltagsgenuss

Haptisch und optisch schöne Alltagsgegenstände erhöhen doch stark die tägliche Lebensqualität finde ich. Vor etwa 8 Jahren habe ich mich sehr gefreut, als meine damalige Mitbewohnerin mir von ihrem Studiensemester in China ein hübsches, einfaches Reißverschlusstäschchen mitbrachte, das kurz darauf als Gemeinschaftsgeldbörse im gemeinsamen Haushalt mit meinem jetzigen Mann in den Dienst ging. 8 Jahre täglicher Beanspruchung gingen nicht spurlos an dem zarten Täschchen vorbei, sodass Funktion und Optik zunehmend eingeschränkt waren und kürzlich der Reißverschluss vollends den Dienst an den Nagel gehängt hat. Nach dem einen oder anderen Malheur mit auf dem Boden verstreuten Münzen und einem leeren Portemonnaie an der Kasse musste dringend ein Nachfolger her. Und eben dieser bringt nun wieder neuen Genuss in unseren Einkaufs-Alltag.

Der Schnitt ist denkbar einfach: In ein großes Umschlagteil habe ich ein einzeln genähtes Reißverschlusstäschchen eingesetzt, alles miteinander verbunden und als Verschluss einen großen Knopf mit Gummiband angebracht.

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Verwendetes Material: Bio-Ecopell-Leder, Lieblingsstoffreste, Gummikordel, Vlieseline, Endlosreißverschluss, Steinnussknopf (Anita Pavani) — Materialkosten: ca. 20 Euro — Arbeitszeit: ca. 2,5 Stunden

Sommer, Sonne, Upcycling | Basics für den Sohn

Ich liebe Basic-Teile. Sowohl für mich selbst als auch für meinen Sohn. Ich mag einfach das Unkomplizierte, vielfach Kombinierbare und Langlebige und setze dafür lieber auf hochwertige Materialien als auf raffinierte Schnitte oder viele Details.

So gibt es für meinen Sohn diesen Sommer auch wieder einen Schwung schlicht-schicker Axelshirts aus Upcycling-Material.

Herhalten mussten drei alte Shirts von mir und meinem Mann.

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Verwendetes Material: Ausgemusterte T-Shirts, Bündchenstoff — Materialkosten: ca. 5 Euro — Arbeitszeit: ca. 1 Stunde — Schnitt: Racerback-Shirt „Minisun“ von Aefflyns to go

Wochenendtasche | Upcycling

Endlich sind die abgenutzten Mehrweg-Plastiktaschen vom Supermarkt abgelöst! Eine neue Upcycling-Tasche übernimmt ab jetzt das Gepäck für Kurztrips und Übernachtungsbesuche. Orientiert habe ich mich an der Overnighter Bag von Purl Soho, um mal bei einem der vielen herrlichen Modelle dort anzufangen.

Materialtechnisch habe ich mich für den schwarz-weißen festen Baumwollstoff entschieden, der zuvor eine von vielen Gardinen in einer inzwischen in neuen Räumen frisch eingerichteten Schülerbibliothek war. Vielen Dank an Renate, dass Du bei den Umzugsplänen eurer Bibliothek an mich gedacht hast!

Für den Boden der Tasche habe ich einen schwarzen Stoff in ähnlicher Qualität verwendet, den ich mal auf dem Flohmarkt bekommen habe. Die seitlichen Taschen mitsamt Details stammen von einem Herrenhemd, das mir zusammen mit einem Stapel weiterer schöner nicht mehr benötigter Kleidungsstücke vermacht wurde. Vielen Dank, lieber Matthias!

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Verwendetes Material: Upcycling-Stoffe aus ausgedienten Gardinen und einem Herrenhemd und Upcycling-Reißverschluss, Baumwoll-Gurtband, Endlosreißverschluss, etwas Kordel, ein alter Bernstein-Kettenanhänger — Materialkosten: ca. 10 Euro — Arbeitszeit: ca. 4 Stunden — Schnitt: orientiert an der Overnighter Bag von Purl Soho

Zwergenkostüm zum Karneval

Nach Karneval ist es natürlich viel zu spät, über Karnevalskostüme zu sprechen. Leider habe ich es einfach nicht mehr rechtzeitig vor Karneval geschafft, Fotos zu schießen und den Blogbeitrag zu erstellen. Zeigen will ich es trotzdem.

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Zum Kita-Karnevalsthema „Zwerge und Feen“ hat mein Sohn ein Zwergenkostüm bekommen. Und es ist das erste Mal, dass er richtig eifrig an der Nähmaschine mit gearbeitet hat und am liebsten ständig nähen wollte. Alleine geht es natürlich noch nicht, aber er weiß, wie man die Spule oder den Nähfuß wechselt, kann die richtige Garnfarbe heraussuchen, verschiedene Stiche einstellen, neues Garn aufspulen und alles auch mit den entsprechenden Fachbegriffen versehen. Man kann sagen, das Kostüm ist eine richtige Gemeinschaftsarbeit.

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Begonnen haben wir mit einer Weste. Der Außenstoff dafür stammt aus dem reichhaltigen Vorrat an ausgemusterten Herrenhemden, der mir vor einiger Zeit vermacht wurde und schon für so manche Projekte das Material geliefert hat. Vielen Dank noch einmal dafür, ihr Lieben! Der Schnitt ist der gleiche wie bei der Hochzeitsweste von meinem Sohn. Auch sein Hochzeitshemd hat er am Karnevalstag zu der Weste getragen.

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Für die Hose haben wir auf einen altbewährten Freebie-Schnitt von Nosh zurückgegriffen, der ließ sich auch gut mit dem nicht-dehnbaren Stoff nähen. Der Stoff in Wildlederoptik stammt aus diesem Stapel Fabrikresten, die ich geschenkt bekommen habe. Vielen Dank dafür, liebe Alex und liebe Mama von Alex!

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Kombiniert haben wir die Hose am Ende mit einem schönen Ledergürtel, den mein Sohn bereits im Fundus hatte.

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Zwergenschuhe und Zwergenmütze komplettieren das Kostüm. Für die Schuhe habe ich Klimperkleins Puschenschnitt etwas abgeändert und nach einigen Probenähversuchen sind dabei sehr süße Schuhe herausgekommen, finde ich. Die Zwergenmütze war das zuletzt genähte Accessoire. Das Ergebnis gefällt mir nur mittelmäßig, aber aufgrund von Zeitmangel so kurz vor Karneval ist sie so geblieben.

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Achja, einen Bart haben wir auch noch gebastelt. Dafür haben wir viele, viele Stücke Sockenwolle auf einen leichten Stoff aus der Restkiste geknüpft, zum Schluss alles mit Vlieseline festgebügelt und festgenäht, ein Gummi angebracht und den Bart „frisiert“. Leider war es meinem Sohn doch zu ungeheuer, etwas im Gesicht zu tragen, sodass der Bart dann nicht zum Einsatz kam.

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Verwendetes Material: ausgemustertes Herrenhemd, roter Interlockjersey und Sweat von Anita Pavani, ausgemusterte Fabrikstoffreste, Bio-Ecopell-Leder, Stoffreste, 2 Knöpfe aus dem heimischen Nähgeschäft, Bündchenstoff, Hosengummi, Sockenwolle in weiß, Rest Vlieseline — Materialkosten: max. 5 Euro Euro — Arbeitszeit: ca. 5 Stunden — Schnitte: Burda Modell 143 aus Heft 5/2010; Baggy Trousers von Nosh; Puschen von Klimperklein, etwas abgeändert

 

Kuschelige Wolldecke für gemütliche Winterabende

Gerade heute ist es hier bei uns doch nochmal kalt geworden. Gut, dass unsere neue Sofadecke inzwischen endlich fertig ist, denn dafür ist das Wetter genau richtig. Ich bin absolute Langsam-Strickerin und so habe ich ein gutes Jahr für die Decke gebraucht. Aber ist ja gerade noch rechtzeitig fertig geworden, bevor auch der nächste Winter ohne Sofadecke vorübergeht.

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Ich habe die wunderbare ungefärbte Wolle (kbT) vom Finkhof verstrickt. Nur für die gehäkelte Kante habe ich das gelb-rote Farbverlaufsgarn verwendet. Für die Decke gefällt es mir besonders gut, dass die Finkhof-Wolle wenig gewaschen ist, dadurch noch naturbelassener ist als viele andere Wollgarne und einen hohen Wollfettanteil hat.

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Ich bin auch absolute Strickanfängerin. Die Decke ist wild gestreift und ganz schlicht kraus rechts gestrickt. Ich habe zwei getrennte Bahnen gestrickt, die ich zum Schluss miteinander vernäht habe. Dann kam noch die gelb-rote Häkelkante drumherum und zum Abschluss wurde alles einmal gedämpft. Ob das nun ein besonders kunstvolles Stück ist, kann ich aufgrund meiner mangelnden Strickerfahrung nicht bewerten. Aber die Decke gehört hier schon zur festen Feierabendausstattung und allein das tolle Garn mag ich wirklich sehr gern anschauen.

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Verwendetes Material: Wollgarn dick hellgrau und dunkelbraun, Fuchswolle dick und Ton-in-Ton gelb-rot (alles kbT) vom FinkhofMaterialkosten: ca. 35 Euro — Arbeitszeit: 1 Jahr…??? In Stunden kann ich das beim besten Willen nicht mehr nachvollziehen

Accessoires für die Hochzeitsfeier – vom Ringkissen über Tischdecken und Stoffservietten bis zum Brautstrauß

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Auch bei Deko und Hochzeitsaccessoires haben wir versucht, unsere eigenen Vorstellungen umzusetzen und möglichst viel selbst in die Hand zu nehmen.

Alles, was in dieser Hinsicht in Vorbereitung auf die Hochzeit bei uns an der Nähmaschine, auf dem Flohmarkt, vor dem Fernseher, in der Küche und im Garten entstanden ist, zeige ich heute.

Das Ringkissen war etwa das letzte Teil, das ich für die Hochzeit vorbereitet habe. Ein bisschen habe ich mich gescheut vor dieser Aufgabe, ein bisschen hatte ich wohl auch das Gefühl, dass es für mich persönlich zu den eher nicht vorrangigen Hochzeitsaccessoires gehört. Glücklicherweise habe ich aber die Zeit noch gefunden, das Kissen zu nähen und bin darüber im Nachhinein sehr froh, weil es sich doch ganz schön eingefügt hat in unsere Feierlichkeiten.

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Das Kissen besteht aus der gleichen schönen Seide von Anita Pavani, aus der ich auch mein Hochzeitskleid genäht habe (das ich euch im nächsten Beitrag zeige). Ich habe zunächst ein Innenkissen aus dem etwas festeren Seidenpongé genäht und mit Schurwollkügelchen gefüllt. Dazu gab es ein Außenkissen aus Habotai-Seide, auf dem die Satinbänder und eine darüberliegende Seidenborte angebracht sind. Zuletzt haben noch die beiden Seidenrosen ihren Platz gefunden. Diese bestehen ebenfalls aus der Habotaiseide, einmal natur und einmal mit Seidenmalfarbe eingefärbt.

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Viel Zeit genommen habe ich mir für die Türschilder für alle Gäste. Da alle unsere Gäste eine mehr oder weniger lange Anfahrtszeit hatten, haben wir uns entschieden, für die Feier ein Ferienhaus anzumieten, in dem auch alle Gäste übernachten konnten. Die jeweiligen Zimmer haben wir mit den Türschildern kenntlich gemacht. Die ausgeschnittenen Herzen habe ich mit den jeweiligen Namen der Gäste beschriftet und mit dem schönen Webband umnäht. Zum Schluss sollten auch hier jeweils zwei von den handgenähten Seidenrosen nicht fehlen.

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Bei den Tischdecken, Servietten und der Wimpelkette wusste ich von Anfang an genau, was ich wollte und diese drei Projekte haben sich über Monate hingezogen, weil ich immer mal hier und da etwas daran gearbeitet habe. Leider gibt es von allen drei Accessoires keine wirklichen Fotos am „Einsatzort“, da der Fotograf dann schon weg war und alle anderen Personen anderes im Kopf hatten, als Fotos von der Deko zu machen.

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Auf dem Flohmarkt konnte ich bei einem netten älteren Herren 4 alte, aber völlig intakte und wunderschöne weiße Deckenbezüge ergattern. Er erzählte mir, seine Frau habe ihm aufgetragen, pro Stück 3 Euro zu nehmen und nicht zu verhandeln. Bei dem Preis hatte ich auch keinen Verhandlungsbedarf. Als ich ihm sagte, dass daraus Tischdecken für unsere Hochzeit werden sollen, hat er sich gefreut.

All diese Bettbezüge habe ich aufgeschnitten und gesäumt – ist schnell erklärt, aber wirklich nicht so schnell gemacht. Am Ende hatte ich ca. 15 Meter Tischdecken, was sich als viel zu viel erwies, aber sicher ist sicher. Einen Teil der Bettbezüge habe ich für die Stoffservietten verwendet, die ich quadratisch gesäumt und mit Stoffmalfarbe dezent verziert habe.

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Auch zu so einer Wimpelkette kann man wenig erzählen trotz der vielen investierten Zeit. Meine Stoffrestekiste ist glücklicherweise durch dieses Projekt ein wenig geschrumpft. Die fertige Wimpelkette misst ungefähr 10 Meter.

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Brautstrauß und Hochzeitstorte muss ich hier einfach auch zeigen, obwohl es keine Nähmaschinenprodukte sind. Die Torte haben meine Mutter und mein jüngerer Bruder in stundenlangen Sitzungen ausgeheckt und am Abend und in der Nacht vor der Hochzeit mithilfe fast aller Hochzeitsgäste fertiggestellt, bevor sie völlig übernächtigt noch zwei Stündchen schlafen gegangen sind.

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Mein älterer Bruder hat als Blumenmann von sich Reden gemacht, indem er bergeweise gekaufte und selbstgepflückte Blumen zu unzähligen (mindestens 15) Sträußen und einem Brautstrauß gebunden hat, die wunderschön, farbenfroh, wild und natürlich geworden sind.

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Gekennzeichnete Fotos: Christian Knospe

Ringkissen: Verwendetes Material: Seidenpongé und Habotai-Seide (beides 100% Maulbeerseide, naturweiß) von Anita Pavani (Reste); Schurwollkügelchen (kbT) vom Finkhof, Seidenmalfarbe, Satinband in Fuchsie, Elfenbein und Lindgrün — Materialkosten: ca. 20 Euro — Arbeitszeit: ca. 2,5 Stunden

Türschilder mit Seidenrosen: Verwendetes Material: Naturfarbener Kraftkarton, Schablone und Buntstifte, Webband aus dem heimischen Nähzubehörgeschäft, Seidenmalfarbe, Reste Habotai-Seide — Materialkosten: ca. 25 Euro für sieben Schilder — Arbeitszeit: ca. 45 Minuten pro Schild

Tischdecken: Verwendetes Material: 4 gebrauchte Deckenbezüge aus Leinen vom Flohmarkt — Materialkosten: ca. 10 Euro — Arbeitszeit: ca. 8 Stunden

Servietten: Verwendetes Material: Reste aus den Deckenbezügen, aus denen auch die Tischdecken entstanden sind; Stoffmalfarbe in hellgrün, dunkelgrün und gelb — Materialkosten: ca. 10 Euro für 15 Servietten — Arbeitszeit: ca. 30 Minuten pro Serviette

Wimpelkette: Verwendetes Material: Stoffreste; das Schrägband aus Werksüberschüssen hat eine Freundin mir mal mitgebracht — Materialkosten: 0 Euro — Arbeitszeit: ca. 8 Stunden

Brautstrauß: Verwendetes Material: Bunte Blumen aus dem Blumenhandel, wilde Wiesenblumen — Materialkosten: ca. 10 Euro — Arbeitszeit: ein Vormittag

Hochzeitstorte: Verwendetes Material: übliche und unübliche Tortenzutaten, vor allem viele Äpfel — Materialkosten: Da die Torte eine Überraschung für uns war, entziehen sich die Kosten leider meiner Kenntnis… — Arbeitszeit: Viele, viele Stunden haben mein Bruder und meine Mutter investiert…

Hochzeitsoutfit für den Sohn

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Diesen Sommer haben wir nicht nur Urlaub gemacht, sondern auch geheiratet! Das ist natürlich ein Paradies für alle, die gerne nähen. Und so habe auch ich es mir nicht nehmen lassen, alles selbst zu nähen, was sich nähen lässt. An alledem möchte ich euch nun teilhaben lassen und den Anfang macht das Outfit vom Sohn.

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Ich wollte ein sommerliches, entspanntes und doch festliches Outfit für meinen Sohn und habe mich für ein Hemd mit Weste, kombiniert mit Sommerhose und einer Kappe entschieden.

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Das erste Stück, das entstanden ist, war das Kurzarmhemd aus einem tollen weißen Leinen von Anita Pavani. Der Schnitt hat mir dafür sehr gut gefallen – nur die kurzen Ärmel waren mir mit dem Leinen mit etwas Stand ein wenig zu weit.

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Mit der Weste nach einem Burda-Schnitt bin ich sehr zufrieden. Auch die verwendete Popeline von C. Pauli ist wirklich schön. Den laut Schnitt vorgesehen rückwärtigen Riegel habe ich einfach weggelassen.

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Ebenfalls aus der Burda stammt der Schnitt für die genähten Hosen. Um für jedes Sommerwetter gerüstet zu sein, habe ich eine lange Sommerhose und eine Bermudashorts genäht und tatsächlich kamen am Hochzeitstag auch beide zum Einsatz. Der Schnitt ist schön leicht, bequem und für unsere Sommergartenhochzeit passend festlich.

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Nachdem ich bei den Hosen alle Wetter-Eventualitäten berücksichtigt habe, wollte ich das auch beim Hemd gerne noch tun und habe noch ein langärmliges Hemd aus einem ausgemusterten Herrenhemd genäht. Dafür habe ich die Knopfleiste aus dem ursprünglichen Hemd einfach übernommen. Das sieht schön aus und hat mir ein Stück Arbeit erspart.

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Ja, und die „coole Kappe“ musste dann zum Schluss einfach noch dazu. Die Popeline hat glücklicherweise dafür noch gereicht. Den tollen Schnitt habe ich jetzt zum zweiten Mal genäht und bin auch dieses Mal mit dem Ergebnis absolut zufrieden.

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Übrigens sind auch die Blumenanstecker selbst gebunden. Das hat meine Schwägerin am Hochzeitsmorgen übernommen – und zwar nach dieser Anleitung.

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Alle Fotos (Ausschnitte) mit Ausnahme der Collage sind von unserem Hochzeitsfotografen Christian Knospe.

 

Hose und Bermudashorts: Verwendetes Material: Bio-Popeline (100% BW) „Leinenoptik – india ink“ von C. Pauli, bezogen über die Eulenmeisterei; je 2 Knöpfe aus dem hiesigen Knopfgeschäft, Hosengummi — Materialkosten: ca. 15 Euro pro Hose — Arbeitszeit: ca. 2 Stunden — Schnitt: Burda Modell 146 aus Heft 5/2010

Weste: Verwendetes Material: Bio-Popeline (100% BW) „Leinenoptik – india ink“ von C. Pauli, bezogen über die Eulenmeisterei; Upcycling-Jersey (aus einem alten Schlafanzugoberteil) in Dunkelblau, 2 Knöpfe aus dem hiesigen Knopfgeschäft, Vlieseline — Materialkosten: ca. 12 Euro — Arbeitszeit: ca. 2,5 Stunden — Schnitt: Burda Modell 143 aus Heft 5/2010

Kurzarmhemd: Verwendetes Material: Linon 2 (100 % Leinen) und 4 Buchsbaum-Holzknöpfe, beides von Anita Pavani, Vlieseline — Materialkosten: ca. 20 Euro — Arbeitszeit: ca. 3 Stunden — Schnitt: Burda Modell 145 aus Heft 5/2010

Langarmhemd: Material: ausgemustertes Herrenhemd, Vlieseline — Materialkosten: ca. 2 Euro — Arbeitszeit: ca. 3 Stunden — Schnitt: Burda Modell 144 aus Heft 5/2010

Kappe: Verwendetes Material: Bio-Popeline (100% BW) „Leinenoptik – india ink“ von C. Pauli, bezogen über die Eulenmeisterei; Upcycling-Jersey (aus einem alten Schlafanzugoberteil) in Dunkelblau, Vlieseline, etwas Hosengummi — Materialkosten: ca. 6 Euro — Arbeitszeit: ca. 2 Stunden — Schnitt: „Coole Kappe“ von Klimperklein

Gardinen für Kinderzimmer und Schlafzimmer

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Wir wohnen schon über ein Jahr in der neuen Wohnung, aber erst jetzt hat es geklappt, Gardinen anzubringen. Es war auch nicht ganz so dringend – es geht um vier kleine Fenster innerhalb der Wohnung, die bei Bedarf nun abgedunkelt werden können.

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Mein Sohn beschäftigt sich sehr gerne mit Tieren und kann unendlich viele Tierarten auswendig. Daher passte der Canvas mit den Nashörnern und Giraffen einfach richtig gut und erfüllt seinen Zweck an dieser Stelle wirklich gut. An der oberen Kante der Gardinen habe ich als netten Akzent einen grünen Jersey-Streifen eingenäht.

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Für die Schlafzimmerfenster haben wir eine Shantung-Seide in einer wunderschönen Farbe ausgewählt. Die farbige Seide bringt Leichtigkeit ins Schlafzimmer, ist sehr schön anzusehen und anzufassen und ist trotzdem dicht genug, um den Raum etwas abzudunkeln.

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Verwendetes Material: Shantung-Seide (100% Tussah-Seide) in der Farbe „Silberweide“ von Anita Pavani; Canvas „Lasse“ mit Nashörnern und Giraffen; Rest Jersey — Materialkosten: ca. 80 Euro — Arbeitszeit: ca. 2 Stunden