Geldbörse | Lebensqualität und Alltagsgenuss

Haptisch und optisch schöne Alltagsgegenstände erhöhen doch stark die tägliche Lebensqualität finde ich. Vor etwa 8 Jahren habe ich mich sehr gefreut, als meine damalige Mitbewohnerin mir von ihrem Studiensemester in China ein hübsches, einfaches Reißverschlusstäschchen mitbrachte, das kurz darauf als Gemeinschaftsgeldbörse im gemeinsamen Haushalt mit meinem jetzigen Mann in den Dienst ging. 8 Jahre täglicher Beanspruchung gingen nicht spurlos an dem zarten Täschchen vorbei, sodass Funktion und Optik zunehmend eingeschränkt waren und kürzlich der Reißverschluss vollends den Dienst an den Nagel gehängt hat. Nach dem einen oder anderen Malheur mit auf dem Boden verstreuten Münzen und einem leeren Portemonnaie an der Kasse musste dringend ein Nachfolger her. Und eben dieser bringt nun wieder neuen Genuss in unseren Einkaufs-Alltag.

Der Schnitt ist denkbar einfach: In ein großes Umschlagteil habe ich ein einzeln genähtes Reißverschlusstäschchen eingesetzt, alles miteinander verbunden und als Verschluss einen großen Knopf mit Gummiband angebracht.

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Verwendetes Material: Bio-Ecopell-Leder, Lieblingsstoffreste, Gummikordel, Vlieseline, Endlosreißverschluss, Steinnussknopf (Anita Pavani) — Materialkosten: ca. 20 Euro — Arbeitszeit: ca. 2,5 Stunden

Sommer, Sonne, Upcycling | Basics für den Sohn

Ich liebe Basic-Teile. Sowohl für mich selbst als auch für meinen Sohn. Ich mag einfach das Unkomplizierte, vielfach Kombinierbare und Langlebige und setze dafür lieber auf hochwertige Materialien als auf raffinierte Schnitte oder viele Details.

So gibt es für meinen Sohn diesen Sommer auch wieder einen Schwung schlicht-schicker Axelshirts aus Upcycling-Material.

Herhalten mussten drei alte Shirts von mir und meinem Mann.

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Verwendetes Material: Ausgemusterte T-Shirts, Bündchenstoff — Materialkosten: ca. 5 Euro — Arbeitszeit: ca. 1 Stunde — Schnitt: Racerback-Shirt „Minisun“ von Aefflyns to go

Wochenendtasche | Upcycling

Endlich sind die abgenutzten Mehrweg-Plastiktaschen vom Supermarkt abgelöst! Eine neue Upcycling-Tasche übernimmt ab jetzt das Gepäck für Kurztrips und Übernachtungsbesuche. Orientiert habe ich mich an der Overnighter Bag von Purl Soho, um mal bei einem der vielen herrlichen Modelle dort anzufangen.

Materialtechnisch habe ich mich für den schwarz-weißen festen Baumwollstoff entschieden, der zuvor eine von vielen Gardinen in einer inzwischen in neuen Räumen frisch eingerichteten Schülerbibliothek war. Vielen Dank an Renate, dass Du bei den Umzugsplänen eurer Bibliothek an mich gedacht hast!

Für den Boden der Tasche habe ich einen schwarzen Stoff in ähnlicher Qualität verwendet, den ich mal auf dem Flohmarkt bekommen habe. Die seitlichen Taschen mitsamt Details stammen von einem Herrenhemd, das mir zusammen mit einem Stapel weiterer schöner nicht mehr benötigter Kleidungsstücke vermacht wurde. Vielen Dank, lieber Matthias!

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Verwendetes Material: Upcycling-Stoffe aus ausgedienten Gardinen und einem Herrenhemd und Upcycling-Reißverschluss, Baumwoll-Gurtband, Endlosreißverschluss, etwas Kordel, ein alter Bernstein-Kettenanhänger — Materialkosten: ca. 10 Euro — Arbeitszeit: ca. 4 Stunden — Schnitt: orientiert an der Overnighter Bag von Purl Soho