Urlaubszeit | Upcycling Basic-Shorts

Noch rechtzeitig vor dem Familienurlaub gab’s einen Schwung kurze leichte Hosen für meinen Sohn.

Das Material stammt komplett von alten Kleidungsstücken von mir, meinem Mann und von Matthias – danke dafür!

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Verwendetes Material: Ausgemusterte Hosen, T-Shirts, Pullis und Herrenhemden, Hosengummi — Materialkosten: ca. 5 Euro — Arbeitszeit: ca. 20 Minuten pro Hose — Schnitt: Modell 140/141 aus Burda 07/2010

Geldbörse | Lebensqualität und Alltagsgenuss

Haptisch und optisch schöne Alltagsgegenstände erhöhen doch stark die tägliche Lebensqualität finde ich. Vor etwa 8 Jahren habe ich mich sehr gefreut, als meine damalige Mitbewohnerin mir von ihrem Studiensemester in China ein hübsches, einfaches Reißverschlusstäschchen mitbrachte, das kurz darauf als Gemeinschaftsgeldbörse im gemeinsamen Haushalt mit meinem jetzigen Mann in den Dienst ging. 8 Jahre täglicher Beanspruchung gingen nicht spurlos an dem zarten Täschchen vorbei, sodass Funktion und Optik zunehmend eingeschränkt waren und kürzlich der Reißverschluss vollends den Dienst an den Nagel gehängt hat. Nach dem einen oder anderen Malheur mit auf dem Boden verstreuten Münzen und einem leeren Portemonnaie an der Kasse musste dringend ein Nachfolger her. Und eben dieser bringt nun wieder neuen Genuss in unseren Einkaufs-Alltag.

Der Schnitt ist denkbar einfach: In ein großes Umschlagteil habe ich ein einzeln genähtes Reißverschlusstäschchen eingesetzt, alles miteinander verbunden und als Verschluss einen großen Knopf mit Gummiband angebracht.

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Verwendetes Material: Bio-Ecopell-Leder, Lieblingsstoffreste, Gummikordel, Vlieseline, Endlosreißverschluss, Steinnussknopf (Anita Pavani) — Materialkosten: ca. 20 Euro — Arbeitszeit: ca. 2,5 Stunden

Sommer, Sonne, Upcycling | Basics für den Sohn

Ich liebe Basic-Teile. Sowohl für mich selbst als auch für meinen Sohn. Ich mag einfach das Unkomplizierte, vielfach Kombinierbare und Langlebige und setze dafür lieber auf hochwertige Materialien als auf raffinierte Schnitte oder viele Details.

So gibt es für meinen Sohn diesen Sommer auch wieder einen Schwung schlicht-schicker Axelshirts aus Upcycling-Material.

Herhalten mussten drei alte Shirts von mir und meinem Mann.

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Verwendetes Material: Ausgemusterte T-Shirts, Bündchenstoff — Materialkosten: ca. 5 Euro — Arbeitszeit: ca. 1 Stunde — Schnitt: Racerback-Shirt „Minisun“ von Aefflyns to go

Wochenendtasche | Upcycling

Endlich sind die abgenutzten Mehrweg-Plastiktaschen vom Supermarkt abgelöst! Eine neue Upcycling-Tasche übernimmt ab jetzt das Gepäck für Kurztrips und Übernachtungsbesuche. Orientiert habe ich mich an der Overnighter Bag von Purl Soho, um mal bei einem der vielen herrlichen Modelle dort anzufangen.

Materialtechnisch habe ich mich für den schwarz-weißen festen Baumwollstoff entschieden, der zuvor eine von vielen Gardinen in einer inzwischen in neuen Räumen frisch eingerichteten Schülerbibliothek war. Vielen Dank an Renate, dass Du bei den Umzugsplänen eurer Bibliothek an mich gedacht hast!

Für den Boden der Tasche habe ich einen schwarzen Stoff in ähnlicher Qualität verwendet, den ich mal auf dem Flohmarkt bekommen habe. Die seitlichen Taschen mitsamt Details stammen von einem Herrenhemd, das mir zusammen mit einem Stapel weiterer schöner nicht mehr benötigter Kleidungsstücke vermacht wurde. Vielen Dank, lieber Matthias!

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Verwendetes Material: Upcycling-Stoffe aus ausgedienten Gardinen und einem Herrenhemd und Upcycling-Reißverschluss, Baumwoll-Gurtband, Endlosreißverschluss, etwas Kordel, ein alter Bernstein-Kettenanhänger — Materialkosten: ca. 10 Euro — Arbeitszeit: ca. 4 Stunden — Schnitt: orientiert an der Overnighter Bag von Purl Soho

Hosen für kühle Sommertage (Upcycling|Sohn)

Von Sommer kann man kaum noch sprechen – selbst die Hosen, die gerade für kühle Sommertage gedacht waren, sind im Moment bei uns kaum noch warm genug. Dennoch möchte ich sie zeigen und ein bisschen Zeit hat der Sommer ja noch, sich zu zeigen.

Lange, leichte und bequeme Sommerhosen fehlten jedenfalls in Sohns Garderobe. Die Regale mit Upcycling-Material sind inzwischen dank vieler Spender gut gefüllt und da fanden sich zwei schöne ausgediente Hosen, die hergehalten haben: einmal ein schöner schwarzer Leinenstoff, einmal ein grauer Jeansstoff. Bei der Kindergröße boten die beiden Hosen genug Material, dass ich die allzu abgenutzten Partien beim Zuschnitt gut aussparen konnte.

In den letzten zwei Wochen hat der Knirps dann einen wahnsinnigen Wachstumsschub um mehrere Zentimeter gemacht, sodass die Hosen kaum fertiggestellt jetzt schon etwas kurz sind. Aber es sind ja Sommerhosen – ich glaube, es geht gerade noch.

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Verwendetes Material: zwei ausgediente Hosen, Bündchenstoff, Hosengummi — Materialkosten: ca. 5 Euro — Arbeitszeit: ca. 1 Stunde — Schnitt:Burda Modell 146 aus Heft 5/2010

3-Minuten-Upcycling

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Ich mag Mini-Projekte und schnelle Ergebnisse. Ein Mini-Mini-Projekt ist dieses kleine und sehr praktische Nadelkissen. Alten Bilderrahmen „entkernen“, Stoff aufziehen, mit Watte (oder wie ich mit Wollkügelchen) füllen, Rückwand wieder rein, evtl. noch alles befestigen und fertig! 😀

Die Idee ist nicht von mir, ich habe ähnliche Nadelkissen schon öfter im Netz gesehen. Funktioniert super!

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Verwendetes Material: nicht mehr funktionstüchtiger Bilderrahmen, Stoffrest, Wollkügelchen (kbA) vom Finkhof — Materialkosten: ca. 1 Euro — Arbeitszeit: ca. 10 Minuten

Eine kleine Sommer-Upcycling-Erfrischung: Leinentop

Ein ehemaliger Lieblings-Sommerpulli musste kürzlich vom Kleiderschrank ins Materiallager umziehen. Ab heute bereichert er in neuer Form als Upcycling-Teilchen wieder meinen Kleiderschrank.

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Der Pulli müsste ca. 4 Jahre alt gewesen sein. Gerade weil er aus 100% Leinen bestand und so schön leicht war, habe ich ihn sehr gerne getragen und wollte unbedingt etwas Neues daraus entstehen lassen.

Auf eine weitere lange Zeit mit dem neuen Top! 🙂

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Verwendetes Material: ausgedienter Pulli, ausgedientes Top als Bündchen für Hals- und Armausschnitte — Materialkosten: 0 Euro — Arbeitszeit: ca. 40 Minuten — Schnitt: eigener Schnitt „Zohet“

Upcycling-Basics für den Sommer und: Wie wäre eigentlich ein Leben ohne Nähmaschine?

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Wie ein Leben ohne Nähmaschine wäre, kann ich mir eigentlich kaum vorstellen. Manchmal versuche ich, eine Vorstellung davon zu bekommen, wie diejenigen Leute im Leben zurecht kommen, die andere Hobbies haben und deshalb nicht selber nähen. Wo bekommen sie all die Sachen, die zu ihren Bedürfnissen passen? Woher nehmen sie die Zeit, nach den Sachen zu suchen, die zu ihren Bedürfnissen passen? Brauchen sie nie irgendwelche Lösungen nach Maß? Schmeißen sie alles (textile) weg, was für den ursprünglichen Zweck nicht mehr taugt? Jedenfalls wird mir nach solchen Überlegungen immer wieder bewusst, wie wertvoll für mich das Nähen ist und wie sehr ich mich bereits daran gewöhnt habe, dass (zumindest einfachere) Maßlösungen kein Problem sind und ich bis zu einem bestimmten Level für uns Kleidung nähen kann, die ziemlich genau dem entspricht, was wir uns gerade wünschen. Und nicht zuletzt: wie sehr ich mich daran gewöhnt habe, dass Altes oder Beschädigtes in der Regel dem Materiallager zugeführt wird und auf neue Bestimmungen wartet.

So auch mit diesen neuen T-Shirts für meinen Sohn. Nicht, dass sie allzu besonders oder raffiniert wären. Aber mein Sohn hat am liebsten T-Shirts ohne Knöpfe, ohne Aufdruck, ohne Kragen oder Taschen und mit schön elastischem Halsausschnitt. Dazu kommen meine Ansprüche: ökologisch und sozial vertretbar, nicht zu teuer, einigermaßen schön, nicht zu hell bzw. schmutzanfällig. Also, für diese beiden T-Shirts, die alle unsere Wünsche erfüllen, habe ich etwa eine Stunde gebraucht. Ich behaupte mal, dass Kaufen inkl. Suche nur minimalen Zeitgewinn, dafür vermutlich Abstriche bei Ausgaben und evtl. weiteren Punkten bedeutet hätte.

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Das Material haben drei ausgediente T-Shirts von mir geliefert, als zugekauftes Material war nur noch ein wenig Bündchenstoff nötig.

 

Wie ist das denn bei euch? Wie wäre es bei euch, wenn ihr keine Nähmaschine hättet? Und falls hier auch Nicht-Näher lesen: Wie macht ihr das?

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Verwendetes Material: ausgediente T-Shirts, Bündchenstoff — Materialkosten: ca. 5 Euro — Arbeitszeit: ca. 1 Stunde — Schnitt: Raglan-Shirt von Klimperklein

April – macht was er will

Im letzten Post habe ich Sommerhosen gezeigt und die Sommertemperaturen sind ja auch eine Weile geblieben, aber jetzt ist wieder Jackenzeit. Es ist eben doch erst April und noch nicht Sommer. Wenigstens durfte die neue Übergangsjacke so doch noch zum Einsatz kommen!

Den Schnitt habe ich schon einmal für eine Übergangsjacke für den Knirps verwendet. Ich finde, dass der Schnitt sehr funktional und vielseitig ist, sehr bequem sitzt und bei alledem gut aussieht. Im Vergleich zum Originalschnitt bzw. der Originalanleitung habe ich einige kleine Variationen eingebaut, unter anderem habe ich am Jackensaum ein Gummiband eingezogen, sodass der Saum schön anliegt.

img_0269Materialtechnisch habe ich ebenfalls auf Altbewährtes zurückgegriffen: Der Wollwalk hat bei uns schon mehrfach Verwendung gefunden, z.B. hier bei der Jacke für meinen Mann und bei einer Jacke, die ich für meinen Bruder genäht habe und die leider auf dem Postweg verschollen ist.

Auch der wunderbare Interlock von Birch ist schon öfter bei uns verarbeitet worden – abgesehen von der Qualität liebe ich die Farben.

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Verwendetes Material: Wollwalk „avio“ (100% Schurwolle), Knöpfe Buchsbaum und Wolltresse von Anita Pavani, Bio-Interlock (100% BW) von Birch-Fabrics,  Jackenreißverschluss, Endlosreißverschluss,  SnapPap, Kordel, Gummiband, Bündchenstoff  — Materialkosten: ca. 70 Euro — Arbeitszeit: ca. 5 Stunden — Schnitt: „Quinn“ von farbenmix

Sommervorgeschmack: Upcycling Kinderhose

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Der wunderbare Sonnenschein darf ab jetzt gerne bleiben. Wir sind jedenfalls gerüstet. Und wenn doch mal wieder Regenwetter ist, bekommt man mit diesen Hosen trotzdem Sommerlaune.

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Zwei ausgemusterte Tücher – eins habe ich vor 15 Jahren im Urlaub gekauft, das andere wurde mir glaube ich mal von irgendwem zur Weiterverarbeitung vermacht – haben in den Sommerhosen eine neue Aufgabe gefunden.

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Der Schnitt ist selbstgebastelt, ganz flott und unkompliziert genäht und superbequem.

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Verwendetes Material: ausgemusterte Tücher, Bündchenstoff von Lebenskleidung (terracotta) und Anita Pavani (hellgrau), Hosengummi — Materialkosten: ca. 5 Euro — Arbeitszeit: ca. 1 Stunde pro Hose — Schnitt:Schnitt Sommerhose rhinofino Gr. 104